past children's  books

Meine Sammlung - Alte Kinder- und Jugendliteratur

Für frohe Kinderherzen

Das vorliegende Buch wurde 1913 im Verlag von Wilhelm Düms in Wesel verlegt. Die Bilder stammen von Maria Hohneck und Meta Voigt (Claudius).

Maria Hohneck geboren 1866 in Radebeul bei Dresden und gestorben 1949 war zwischen 1895 und 1925 als Kinderbuch-Illustratorin aktiv. Sie war die Tochter des Landschaftsmalers, Litografen und Grafikers Adolf Hohneck wie der Vater erlernte auch sie den Beruf des Grafikers. Sie war beteiligt an dem vorliegendem Buch sowie an dem 1919 im selben Verlag erschienenen Buch "Ringel-Ringel-Reihe" und nachgewiesen an dem im Weise Verlag Stuttgart 1914 erschienenen Märchenbuch Dornröschen von Bechstein, Ludwig.

Meta Voigt-Claudius geboren ebenfalls 1866 in Rostock gestorben 1930 in Dresden war eine  deutsche Illustratorin und vermutlich die Schwester der damals ebenfalls bekannten Genremalerin Elisabeth Voigt geboren 1862 in Pirna. Beide Schwestern haben um 1920 nachdem es ab diesem Zeitraum in Deutschland für Frauen erlaubt war ein Studium an der Kunstakademie in Dresden zu studieren unter dem Maler und Illustrator Wilhelm Claudius gelernt der 1925 Meta Voigt hairatete. Meta Voigt hat desweiteren dann auch bei Leopold Kalckreuth in Stuttgart studiert. Zuvor hatte Sie in Leipzig viele Jahre gearbeitet und bereits ab 1896 zahlreiche Kinderbücher aber auch Zeitschriften für Kinder- und Jugendliche illustriert.


Der Verlag Wilhelm Düms, Wesel (gegr. 1868), ging aus einer lithografischen Anstalt hervor. Der Maler und Lithograph Wilhelm Düms, vormals Zeichenlehrer an verschiedenen Schulen, gründete 1857 in Wesel eine lithografische Anstalt, die sich auf den Druck von Plakaten, Illustrationen, Landkarten etc. spezialisierte. 1863 bezog der Betrieb neue Räume mit 24 Steindruckpressen, zwei Jahre später wurde eine Buchbinderei angegliedert. Im August des Jahres 1868 wagte Wilhelm Düms die Gründung eines eigenen Verlages speziell für Kinderbücher, die er Weseler Bilderbücher nannte. Als die Söhne 1882 die Geschäftsleitung übernahmen, waren mehr als 250 Kinder- und Jugendbücher lieferbar. Die achtziger und neunziger Jahre und das erste Jahrtzehnt nach 1900 gehörten zu den erfolgreichsten Abschnitten des Verlages. Man betrieb zudem wie bisher eine Lithografische Steindruckerei und Großbuchbinderei, angegliedert waren eine Kartonagenfabrik, eine Lackier- und eine Prägeanstalt. 1925 erschienen die letzten Titel des Verlages; er war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Mitglied im Börsenverein und befand sich im Besitz der Erben von Karl Düms. 1928 erlosch der Verlag.


Hier nun das angekündigte sehr schön illustrierte Buch: