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Meine Sammlung - Alte Kinder- und Jugendliteratur

Hoffmann’s Stärkefabriken

Das 1850 als Stärke-Fabrik bei Salzuflen gegründete und später Hoffmann’s Stärkefabriken genannte Industrieunternehmen war das älteste seiner Art in Bad Salzuflen im heutigen Nordrhein-Westfalen. Bis zur Schließung des Standorts im Jahr 1990 wurden im Bereich der Chemie- und Lebensmittelindustrie hauptsächlich Wäschestärke und Speisestärke hergestellt bzw. verfeinert.

Nach Aufenthalten in Nürnberg, Braunschweig, Magdeburg, Rehme und Minden zog der Kaufmann und Unternehmer Heinrich Salomon Hoffmann (* 1794 in Fürth; † 8. Mai 1852 in Salzuflen) am 26. März 1850 nach Salzuflen, wo er im Januar auf dem Kuhkamp vor dem Ostertor mit dem Bau einer Kartoffelstärkefabrik begonnen hatte. Mit einem Arbeiter, Heinrich Bröker (1850–1899 im Unternehmen), einer Dampfmaschine von 8 PS und einem Göpelpferd eröffnete er am 29. September 1850 den Betrieb. Nach Einstellung sieben weiterer Arbeiter, Umstellung auf Weizenstärke und dem Bezug eines kleinen Wohnhauses am Fabrikgelände starb Hoffmann 1852; er hinterließ seine Ehefrau Friederike (* 1806; † 1882) und vier Kinder.

Unter der Leitung des erst zwanzigjährigen Eduard Hoffmann (* 12. September 1832; † 16. Dezember 1894), dem vierten Sohn des verstorbenen Firmengründers, entwickelte sich die Stärkefabrik innerhalb weniger Jahre zu einem Großbetrieb, dem noch eine Kartonagen- und Pappenfabrik angegliedert wurde.

Die Katze – das Sinnbild für Reinlichkeit – ist seit ihrer Einführung als Werbezeichen untrennbar mit Hoffmann’s Stärkefabriken verbunden. Den Originalentwurf lieferte der als „Sächsischer Katzen-Raffael“ bezeichnete Fedor Flinzer (1832–1911). Er gilt heute als einer der bedeutendsten Illustratoren der Gründerjahre. Quelle: Wikipedia

Um 1900 rum gab die Firma die sogenannten Stärke-Märchen heraus. Eine Serie von kleinen Heftchen mit frei abgewandelten Märchen immer in Verbindung mit dem beworbenen Produkt. Eine kleine Menge dieser Heftchen liegt mir vor: